Meine Rolle & Dein Beitrag

– Eine Einladung in bewusste Verbindung –

Breathwork ist für mich keine Technik, sondern eine Einladung – eine achtsame Begegnung mit dir selbst.
Im bewussten Atem öffnet sich ein Raum jenseits des Verstandes, in dem dein Körper, dein Nervensystem und dein inneres Erleben miteinander in Kontakt treten dürfen.
Hier beginnt Heilung: nicht als etwas, das „gemacht“ wird, sondern als ein Prozess des Erinnerns, Spürens und Loslassens.

– Meine Rolle im Prozess –

Ich halte den Raum.
Einen Raum, in dem du sicher atmen, fühlen und erforschen darfst – in deinem Tempo, in deiner Tiefe, in deiner Wahrheit.

Mit meinem tiefen Verständnis für das Nervensystem lese ich anhand verschiedener Faktoren die aktuellen Kapazitäten deines Systems – feine Signale in deiner Atmung, deiner Körpersprache, deiner Energie.
Eine heilsame Erfahrung zu ermöglichen und diese auch integrieren zu können, hat für mich oberste Priorität.

Ich arbeite nicht nach einer starren Methode.
Von Atemzug zu Atemzug entscheide ich intuitiv, welche Struktur, Intensität oder Richtung hilfreich ist – im Einklang mit dem, was im gegenwärtigen Moment wirklich gebraucht wird. Ich begleite dich im Prozess achtsam verbal und mit sanften Bodywork-Techniken, die deinen Atem und dich im Prozess unterstützen.

Ich sehe dich – mit deiner Geschichte, die dich im Hier und Jetzt bewusst oder unbewusst begleitet.
Ich integriere Techniken, die dein Nervensystem regulieren, Sicherheit im Körper verankern und so den Raum öffnen, in dem Heilung, Regulation und Wachstum geschehen dürfen.

Ich begleite dich mit achtsamer Präsenz, Klarheit und Erfahrung,
nicht als jemand, der dich „heilt“, sondern als jemand, der dich dabei unterstützt, dich selbst wieder zu spüren und zu erinnern.

Ich halte dich, aber ich trage dich nicht.
Ich erinnere dich, aber ich tue nichts an dir.
Ich bin nicht dein Problemlöser – ich schaffe Bedingungen, damit du den Weg gehen kannst.

Wenn du mehr über mich und meine Aus- und Weiterbildungen erfahren möchtest,
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Was du mitbringen darfst

Damit die Atemarbeit dich in der Tiefe berühren und nachhaltig verändern kann, sind bestimmte innere Qualitäten und Haltungen sehr hilfreich auf deinem Weg.
Sie bilden den Boden, auf dem Heilung, Wachstum und Selbstverbindung entstehen können.

– Ehrliche Selbstbegegnung –

Der Atem bringt dich in Kontakt mit dem, was in dir lebendig ist – Freude, Schmerz, Angst, Vertrauen, Trauer, Lebenskraft.
Er wirkt, wenn du bereit bist, ehrlich hinzuschauen, ohne dich zu verurteilen oder etwas erzwingen zu wollen.
Heilung geschieht nicht durch „wegmachen“, sondern durch Daseinlassen – in einem sicheren Raum, in deinem Tempo.

– Vertrauen in den Prozess –

Der Atem folgt keiner linearen Logik.
Er führt dich dorthin, wo Energie gehalten oder abgespalten ist.
Damit die Arbeit wirken kann, darfst du lernen, dem Prozess zu vertrauen, auch wenn du nicht alles verstehst.
Ich halte den Raum – aber du atmest, fühlst, erlaubst.
Heilung geschieht nicht an dir, sondern durch dich.

– Selbstverantwortung –

Ein wesentlicher Schlüssel für nachhaltige Veränderung ist die Haltung von Selbstwirksamkeit.
Solange wir glauben, dass „das Leben, die anderen oder die Vergangenheit“ schuld sind, bleiben wir im alten Narrativ gefangen.
Doch genauso wenig dient es uns, die Verantwortung an den Atem oder an einen äußeren Prozess abzugeben – nach dem Motto: „Ich atme jetzt drei Runden, und dann wird schon alles von selbst heilen.“

Der Atem ist kein Zauberstab.
Er ist ein Werkzeug, das dich in tiefe Verbindung bringt – mit deinem Körper, deinen Gefühlen, deiner Wahrheit. Mit allem, was in dir lebt und nach deiner Aufmerksamkeit sucht.
Und du bist es, die/der spürt, fühlt, integriert.
Erst durch deine bewusste Präsenz und Entscheidung, dich einzulassen, entsteht Transformation.

Du atmest nicht, um dich zu „reparieren“.
Du atmest, um dich zu erinnern, dass du bereits ganz bist – und in jedem Moment neu wählen kannst.

– Innere Stabilität & Körperbewusstsein –

Breathwork ist kraftvoll. Emotionen oder Körperreaktionen können auftauchen.
Damit du dich sicher darin bewegen kannst, ist ein gewisses Maß an innerer Stabilität hilfreich –
die Fähigkeit, dich zu regulieren, dich zu erden oder Unterstützung anzunehmen.
Wenn das noch neu für dich ist, begleite ich dich sanft in der Entwicklung dieser Fähigkeit. Dies kann bedeuten, dass wir in den ersten 1-3 Sessions mehr Fokus auf diese Entwicklung legen und der eigentliche Atemprozess zunächst zeitlich verkürzt wird, um Überforderung und Dissoziation zu vermeiden.

Offenheit für Körperwahrnehmung ist essenziell:
Der Atem ist der Schlüssel zum Körper – und der Körper der Schlüssel zur Seele.
Wenn du bereit bist, zu spüren, kann der Atem seine Arbeit tun.

– Metakognition –

Ein wesentlicher Aspekt traumasensibler Atemarbeit ist die Fähigkeit, das eigene Erleben achtsam zu beobachten, ohne darin verloren zu gehen.
Dies ist die Fähigkeit, die Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen aus einer bewussten inneren Beobachter:innen-Perspektive wahrzunehmen.

Diese Offenheit, dich selbst im Prozess wahrzunehmen, ist wie ein inneres Geländer:
Sie ermöglicht dir, präsent zu bleiben, auch wenn Emotionen auftauchen, und mitfühlend Zeugin oder Zeuge deines eigenen Erlebens zu sein.
So entsteht Raum zwischen dir und dem, was du erlebst – ein Raum, in dem Wahl, Integration und Bewusstheit möglich werden.

Wenn du diese Fähigkeit schon mitbringst, vertieft der Atem sie.
Und wenn sie sich erst entwickeln darf, schaffen wir gemeinsam den sicheren Boden, auf dem sie wachsen kann.

– Integration & Langsamkeit –

Wahre Veränderung geschieht nicht in einer Session, sondern in deinem täglichen Da-Sein mit dir selbst.
Nach einer Breathwork Journey dürfen neue Einsichten, Emotionen und Energien Zeit bekommen, sich zu setzen.
Wer bereit ist, nachzuspüren, seinem Körper Zeit zu geben und eine bewusste Neuausrichtung einzuladen, verankert die Erfahrung tief im Leben.

Traumasensibles Breathwork ist keine „High-Energy-Erfahrung“, sondern eine verkörperte, ehrliche Begegnung mit dem, was da ist.
Hier geht es nicht um Optimierung – sondern um Erinnerung: an deine Ganzheit, deine Lebendigkeit, deine innere Weisheit.

Breathwork wirkt dort, wo Präsenz, Verantwortung und Vertrauen sich begegnen.

Der Atem ist dein Lehrer, dein Körper dein Kompass.